Ideen Reich........

Um Werbung richtig zu gestalten und auszulegen, hier einige Anregungen.......


Werbung verstehen

Einige sind der Meinung, dass Werbung nichts bringt. Wenn Coca Cola keine Werbung gemacht hätte, würden wir heute alle Limonade trinken. 

Sie kümmern sich um Ihr Geschäft und wir um Ihre WERBUNG.

Lesen Sie auf meiner Internetseite die Artikel sorgfältig durch und Sie werden sich dabei ertappen, dass es einen ,,aha Effekt" gibt. 

,,AHA, DESHALB IST DAS SO !!"

Je einfacher, desto besser

Hier eine interessante Studie, die es je zum Thema Preisstrategien gegeben hat! In einer Untersuchung, die im „Journal of Consumer Psychology“  veröffentlicht wurde, fanden die Forscher heraus, dass Preise mit mehr Silben den Kunden deutlich höher vorkamen.

Diese Preise wurden den Probanden gezeigt:

·         $ 1,499.00

·         $ 1,499

·         $ 1499

Die beiden oberen Preise erschienen den Teilnehmern wesentlich höher als der dritte Preis. Dieser Effekt hängt damit zusammen, wie man die Zahlen aussprechen würde: Eintausendvierhundertneunundneunzig, für die beiden Komma-Versionen, versus Vierzehnneunundneunzig für die Zahl ohne Interpunktion. Dieser Effekt tritt auch auf, wenn man die Zahl nur für sich evaluiert beziehungsweise sie nicht laut ausspricht.

So albern das auch erscheinen mag, gibt es doch einige wichtige Zusammenhänge. Man sollte ernsthaft versuchen, alle unnötigen Zusätze zu der Preisstruktur zu vermeiden und den einfachsten aller möglichen Stile wählen.

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastbeitrag von Gregory Ciotti, dem Marketing-Director von Help Scout. 

Die sich wiederholende Werbung

Beispiel: Ich ziehe in eine Stadt und bin dort fremd. Schlage die Zeitung auf, lese eine Werbung von Elektro Meyer. Fahre im Bus und lese Werbung von Elektro Meyer. Auffällig dezent mit einem einprägsamen Logo. An wen erinnere ich mich wenn ich einen Elektriker benötige ? Genau !

Werben Sie zielgenau und einprägsam.  Eine kleine Anzeige auf der Speisekarte eines Pizza Lieferservice, bringt mehr als eine Werbeanzeige im Tagesblatt. Sie wird häufiger, länger gelesen und beachtet.

Kein Preisvergleich ohne Grund

Wenn Sie  es falsch anstellen, katapultiert Sie der Hinweis auf eure günstigen Preise übrigens garantiert ins Tal der schleppenden Abverkäufe.

Nach den Forschern von Stanford  kann eine vergleichende Preisstrategie bei den Kunden zu ungewollten Effekten führen, wenn aus dem Kontext nicht klar wird, warum überhaupt verglichen werden soll. Wer seine Kunden beispielsweise dazu animiert, direkte Preisvergleiche zu den Produkten der Wettbewerber anzustellen, könnte einen Vertrauensverlust in die eigene Marketing-Botschaft erleiden. So erklärte der führende Forscher der Studie:

„Allein die Tatsache, dass wir die Konsumenten überhaupt baten, Preise zu vergleichen, erweckte das Misstrauen, man wolle sie austricksen.“

Eine Marke, die tatsächlich einen guten Grund liefert, Preise zu vergleichen, ist Esurance. Das Unternehmen erklärt, warum eine kostengünstige Versicherung nicht immer die beste Lösung ist  und gibt den Kunden viele nützliche Informationen an die Hand, wie sie ihre Versicherungskosten sinnvoll senken können – nämlich indem unnütze Ausgaben durch den eigenen Online-Only-Ansatz wegfallen.

Der Fokus sollte also darauf liegen, warum die Preise niedriger sind, nicht nur darauf, dass sie es sind.

Preisanker Effekt

Wie verkauft man am besten eine Uhr, die 2.000 € kostet?

Direkt neben einer Uhr, die 10.000  € kostet !!

 

Und warum ist das so ?

 

Schuld ist in diesem Fall eine kognitive Verzerrung: Der Anker-Effekt. Menschen legen nämlich bei der Entscheidungsfindung ein ungleich höheres Gewicht auf die erste Information, die sie erhalten haben.

Aufgrund dieser Voreingenommenheit sieht eine 2.000 € Uhr neben einem teureren Exemplar nahezu aus wie ein Schnäppchen. Während sie neben einer 49 € Uhr, wie ein absoluter Premium-Kauf wirken würde.

Diese Taktik wird oft in Restaurants angewendet, wo teure Gerichte auf der Speisekarte besonders in Szene gesetzt werden, sodass die anderen Angebote deutlich günstiger wirken.

„Selbst Experten ließen sich beeinflussen.“

In einer Preisstudie zur Ankerheuristik baten die Forscher die Probanden, den Wert eines Eigenheims zu schätzen.

Dabei konnten sie sich auf Broschüren mit Informationen über angrenzende Häuser stützen, von denen einige normale Preise und einige künstlich überhöhte Preise auswiesen.


Das Ergebnis: Sowohl eine Gruppe von Studenten, als auch eine Gruppe von Immobilienmaklern, ließen sich von den höheren Preisen beeinflussen.

Der Preisanker wirkte sogar bei den Experten!

Indem Sie Premiumprodukte und -services neben Standard-Optionen platzieren, können Sie potenziellen Kunden eine klare Wertvorstellung vermitteln und sie werden die weniger teuren Produkte im Vergleich als gutes Angebot betrachten.



Flyer und deren Inhalt...

1.) Der wichtigste Tipp für einen guten Flyer gleich zu Beginn:

Die eigentliche Arbeit beginnt schon, bevor Sie mit der Gestaltung anfangen. Denn es gibt drei Fragen, die Sie sich unbedingt im Vorfeld stellen und auch beantworten sollten.

A) Was biete ich an? Was will ich mit dem Flyer bezwecken?

 

Will ich zum Beispiel neue Kunden gewinnen, ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung vorstellen, zu einer Veranstaltung einladen…

B) Wen will ich mit dem Flyer erreichen?

 

Zielgruppe? Ja ja, schon mal gehört…

Es ist aber wirklich entscheidend, dass Sie sich darüber klar werden, wen Sie mit dem Flyer ansprechen wollen. Denn danach richtet sich sowohl die Gestaltung als auch die Tonalität der Texte.

Sie können sich vorstellen, dass sportbegeisterte Mittdreißiger eine andere Ansprache benötigen, als Klassikliebhaber im Seniorenalter.

C) Welchen Nutzen hat der Kunde von meinen Angeboten?

 

Auch eine ganz wichtige Frage. Denn wenn Sie hier keine Antworten definieren, nützt Ihnen die schönste Gestaltung nichts. Ihr Flyer wird nicht interessieren. Deshalb sollten Sie den Unterschied zwischen Leistungsbeschreibung und Kundennutzen kennen.

Kennen Sie den Unterschied zwischen Leistungsbeschreibung und Kundennutzen?

Um den Unterschied zu verdeutlichen, hier mal zwei Flyer-Texte.

Bei welchem Reisebüro würden Sie Ihre Reise buchen?

Flyer 1

Das Flugzeug fliegt mit 900 km/Stunde ans Ziel. Unser Shuttle Bus fährt einmal pro Stunde ins Hotel. Das Hotel verfügt über 50 Zimmer, alle mit Balkon (meerseitig). Der Strand ist fußläufig in 3 Minuten zu erreichen. Dort können Sie eine Liege mieten. Frühstück gibt es bis 12 Uhr.

Flyer 2

Unsere Passagierflugzeuge bringen Sie sicher, bequem und schnell ans Ziel. Am Flughafen wartet schon ein Shuttle Bus, um Sie und Ihr Gepäck ins Hotel zu fahren. Vom Balkon Ihres Zimmers haben Sie einen grandiosen Blick zum Meer. In nur 3 Minuten gelangen Sie zu Fuß an den weißen Strand, wo Sie während Ihres Aufenthalts eine eigens für Sie reservierte Liege mieten können.

Damit Sie in Ihrem Urlaub auch mal richtig ausschlafen können, bieten wir unseren Frühstücks-Service bis 12 Uhr mittags an.

Ich ahne, wie Sie entschieden haben. Wir sollten also unterscheiden zwischen einer reinen Leistungsbeschreibung und dem Nutzen für den Kunden.

Und was wir immer, immer, immer in unseren Flyern publizieren wollen, ist der Nutzen oder der Vorteil des Kunden.

Hier noch zwei Beispiele:

> Unsere Bibliothek bietet Ihnen 250.000 Medien aus den verschiedensten Wissensgebieten.

vs.

> Unser riesiges Angebot an Medien stellt sicher, dass Sie das Passende für sich finden, wofür auch immer Sie sich interessieren.

> Unser Aufenthaltsraum besitzt eine Klimaanlage.

vs.

> In unserem klimatisierten Aufenthaltsraum fühlen Sie sich wohl, auch wenn draußen 30° sind.

Für die Werbewirksamkeit Ihres Flyers ist es enorm wichtig, diese drei Fragen im Vorfeld zu beantworten. Und den genauen Nutzen Ihres Angebots für den Kunden herauszuarbeiten.

2.) Wie sollte der Flyer aufgebaut sein?

Auf diese Frage gibt’s keine allgemeine Antwort.

Denn es macht natürlich einen Unterschied, ob ich den Flyer für eine Postwurfsendung nutzen will oder ob ich einen repräsentativen, mehrseitigen Firmen-Falzflyer brauche. 

Doch trotzdem gibt es einige grundlegenden Dinge, die zu beachten sind.

Auf diese 5 Punkte sollten Sie bei der Flyer-Gestaltung achten:

A) Aufmerksamkeit und Interesse wecken

Das ist das A und O bei Flyern. Sie wissen selbst, dass wir täglich mit einer Überflutung an Reizen zu kämpfen haben.

Deshalb ist es wichtig, das Interesse und die Aufmerksamkeit unserer Kunden zu wecken.

Das bedeutet aber nicht, dass wir marktschreierisch unsere Botschaften kundtun müssen.

Was wir brauchen, ist:

Eine Überschrift

Und zwar eine wirksame Überschrift, welche die Botschaft klar benennt. Wenn der Kunde erst grübeln muss: „Was will mir der Texter damit sagen?“, ist er schon wieder weg mit seiner Aufmerksamkeit und seinem Interesse.

Ein Foto/Grafik

Hier brauchen wir einen „Hingucker“. Aber nur ein Foto, das schön auffällig ist und ansonsten nichts mit dem Angebot oder der Leistung zu tun hat, bringt auch nichts. Da fühlt sich der Leser „veräppelt“. Das Bild sollte schon die Botschaft der Überschrift unterstützten.

B) Die Inhalte

Vielleicht kennen auch Sie solche Flyer:

>> Absolutes Tohuwabohu. Wo ist vorn und hinten? Welcher Text gehört zu welchem Bild? Was soll das?   > Und so reagieren wir auf Flyer dieser Art: „Versteh‘ ich nicht. Weg damit.“

>> Vier eng beschriebene Seiten, ohne Absätze und Überschriften?  > „Fange ich gar nicht erst mit dem Lesen an.“

>> In der heutigen Zeit kommt noch dazu: Viele haben gar nicht mehr die Geduld und die Aufmerksamkeit, sich mal von Anfang bis Ende etwas durchzulesen und darüber nachzudenken.

Deshalb mein Tipp: Machen Sie’s den Lesern so einfach wie möglich. Mit Übersichtlichkeit, klaren Aussagen und Konzentration auf’s Wesentliche.

C) Übersichtlichkeit

Achten Sie auf eine übersichtliche Gliederung. Das kann durch Zwischenüberschriften gut erreicht werden. Viele Nutzer „hangeln“ sich von Überschrift zu Überschrift, um dann zu entscheiden, ob der Text für sie relevant ist und sie weiterlesen wollen.

D) Texte

Weniger ist mehr. Überlegen Sie genau, welche Informationen der Kunde wirklich braucht. Und schreiben Sie so, dass es der Kunde auch versteht. 

Viele denken, wenn sie nur genügend Fremdwörter verwenden, gelten sie als Experten. Aber Fakt ist, der Kunde liest gar nicht weiter und verliert das Interesse, wenn er den Inhalt nicht versteht. 

Ich versuche, mir beim Texte schreiben immer meinen Wunschkunden vorzustellen und nur für diesen zu schreiben. (Wie man seinen Wunschkunden ausfindig macht, lesen Sie hier.)

E) Bilder und Grafiken

Neben dem Hingucker-Bild auf der Startseite, sollten Sie den Text mit weiteren Fotos auflockern. Je nach Thema und Zielgruppe funktionieren auch Infografiken sehr gut. 

Das Bild sollte unbedingt zum Inhalt der Texte passen. Eventuell kann man auch mit einer Bildunterschrift noch einmal deutlich machen, worum es geht.

 

3.) Wie Sie die Effektivität Ihres Flyers erhöhen

Was wollen Sie mit Ihrem Flyer erreichen? Diese Frage hatten Sie sich ja schon bei der Vorbereitung beantwortet. Und genau das sollte natürlich auch kommuniziert werden.

Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Beschreiben Sie immer, was Ihr Kunde für Vorteile von Ihrem Produkt und Ihrer Dienstleistung hat. Überlegen Sie, was genau den Empfänger an Ihrem Unternehmen interessieren könnte. 

Wenn Sie wissen, was sie erreichen wollen, müssen Sie jetzt nur noch die Leser dazu bewegen, das zu tun, was Sie wollen. 

Dazu gibt es zwei wichtige Elemente, die Sie in Ihrem Flyer nicht vergessen sollten.

A) Die Handlungsaufforderung

Die Handlungsaufforderung (oder „Call to Action“) ist eine der wichtigsten Elemente und erhöht die Effektivität Ihrer Flyer um ein Vielfaches. Darum sollte die Aufforderung auf jedem Flyer zu finden sein.

Welcher „Call to Action“ das ist, kommt natürlich auf den Inhalt an, z.B.:

·         Fordern Sie Ihr individuelles Angebot an.

·         Besuchen Sie unser festlich dekoriertes Geschäft in der Einkaufspassage.

·         Jetzt zum Workshop anmelden.

·         Reservieren Sie jetzt ihre Plätze.

·         Bestellen Sie eine kostenlose Probe. usw

 

B) Die Kontaktinformation

Vergessen Sie nicht, Ihre Kontaktinformationen abzudrucken. Und zwar so, dass man sie auch lesen kann. Ich habe schon viele tolle und stylishe Flyer gesehen, bei denen ich erst nach längerem Suchen ganz klein gedruckt eine Mobilnummer zur Kontaktaufnahme gefunden habe.

Ich bin sehr ausdauernd und interessiere mich ja beruflich für Flyer. Was passiert aber, wenn Kunden nicht gleich den Kontakt finden? Genau. „Weg damit.“

Die Wahrscheinlichkeit der Kontaktaufnahme erhöht sich auch, wenn Sie Ihren Kunden verschiedene Möglichkeiten anbieten: Also Telefon, Mobil, E-Mail, Website, Facebook und so weiter.

Auch das Abdrucken eines QR-Codes hat sich bewährt. Das hat noch den Vorteil, dass Sie den Code auf die Seite verlinken können, auf der Ihr Angebot steht oder wo sich die Leute gleich anmelden können. (Landingpage)

 

We understand each other.